Z-Edge T4 - Dahscam im Test - Autokamera mit Front- und Heckkamera

Z-Edge T4
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Heute teste ich ein Modell von Z-Edge und zwar die T4 Autokamera. Mir scheint, dass es sich dabei ein bisschen um den Nachfolger der Z-Edge Z3 handelt. Die T4 hat eine Front- und eine Heckkamera und verfügt über einen 4 Zoll Touchscreen.

 

Lieferumfang

Lieferumfang der Z-Edge T4
Lieferumfang der Z-Edge T4
Lieferumfang der Z-Edge T4

Der Lieferumfang besteht aus:

  1. Frontkamera
  2. Rückkamera
  3. Saugnapfhalterung für die Frontkamera
  4. Kabel für die Rückkamera (ca. 8 Meter lang)
  5. Anschlusskabel für den Zigarettenanzünder (ca. 3,5 Meter)
  6. USB-Kabel
  7. Zigarettenanzünder-Adapter mit 2 USB-Anschlüssen
  8. Anleitung (Deutsch)
  9. 6x Kabelclips
  10. 32 GB SD-Karte

 

Hier das erste Video des Tests, mit dem Unboxing und der Vorstellung.


 

Die Kamera

Z-Edge T4 Autokamera
Z-Edge T4 Autokamera
Z-Edge T4 Autokamera
Unterseite
Unterseite
Unterseite

Die Kamera hat auf der Vorderseite ein 155° Objektiv. Hier steht noch etwas von IR, allerdings hat die Kamera kein Infrarot. Hätte mich auch gewundert, den Infrarotbeleuchtung habe ich bis jetzt noch nie bei einer Autokamera gesehen. Unter dem Objektiv befindet sich ein kleiner Lautsprecher.

Auf der Oberseite sehen wir rechts den Anschluss für den Strom. Über diesen wird die Kamera mit dem beiliegenden Kabel an den Zigarettenanzünder angeschlossen. In der Mitte befindet sich der Slot für die Halterung und ganz links sehen wir den Anschluss für die Heckkamera. An der rechten Seite haben wir denn noch einen An- und Ausknopf, sowie den Speicherkartenslot für Micro-SDs mit bis zu 128 GB Speicherkapazität. Das Mikrofon der Kamera befindet sich auf der Unterseite.

Mikrofon
Mikrofon
Mikrofon
SD-Kartenslot
SD-Kartenslot
SD-Kartenslot

Als nächstes werfen wir einen Blick auf die Heckkamera. Diese verfügt über ein bereits angebrachtes Klebepad und wird damit an die Scheibe geklebt. Sie verfügt über ein Gelenk und wenn die Schraube am Gelenk gelöst wird, so kann die Kamera frei in einem Winkel von über 180° bewegt werden. Das beiliegenden Anschlusskabel für die Heckkamera hat eine Länge von ca. 8 Meter. Das Stromanschlusskabel dagegen ist ca. 3,5 Meter lang. Die Kamera wird mit einer Saugnapfhalterung an der Scheibe befestigt. Der Saugnapf hält bei mir bisher gut und ist auch nicht abgefallen. Es gibt zwei Gelenke. Wenn wir die Schraube Lösen, dann kann die Kamera nach vorne und hinten gekippt werden. Der Winkel beträgt geschätzte 130°.

Heckkamera
Heckkamera
Heckkamera
Halterung
Halterung
Halterung

Zusätzlich kann sie auch noch gedreht werden(360°). Diese Achse kann man allerdings nicht fixieren.

 

Montage

Heckkamera montiert
Heckkamera montiert
Heckkamera montiert
Frontkamera
Frontkamera
Frontkamera

Hier seht ihr wie ich die Kamera im Auto montiert habe. Ich hatte bei der Montage an sich keine Probleme. Bei der Heckscheibe hat das Auto allerdings kleine Heizdrähte in der Scheibe. Damit ich die nicht beklebe habe ich die Folie des Klebepads mit einem Messer zugeschnitten und dann nur dort entfernt, wo keine Drähte sind. Die Fronthalterung ist aus Kunststoff und ich finde sie ganz in Ordnung. Der Saugnapf hält bei mir bisher gut.

Info: Tipps zur Montage bei Autokameras und Dashcams

 

Sonstiges

Die Kamera hat vier Vorgabemodi.

  1. Fahren 
  2. Szenisch
  3. Parken
  4. WDR

Was genau diese Modi machen findet sich in der Anleitung in einer Tabelle(siehe Foto 1a unten). Ich persönlich nutze den WDR-Modus. Die Kamera hat einen G-Sensor verbaut und kann auf Bewegungen reagieren. Natürlich unterstützt sie auch Endlosaufnahmen und löscht alte Aufnahmen um Platz für neue zu schaffen. Außerdem ist es möglich eine FahrerID im Bild einzublenden. Auch das Logo kann ein- oder ausgeblendet werden. Datumsstempel ist möglich. Im Video zum Menü zeige ich alles genau. Den Bildschirm automatisch abschalten ist möglich.

Die Kamera schaltet sich automatisch an, sobald der Motor gestartet wird und schaltet sich auch wieder ab wenn das Auto abgeschaltet wird.

Loopaufnahme: 1,3 oder 5 Minuten

Parküberwachung/Bewegungserkennung: Für längeres Parken eignet sich diese Funktion nicht, da der integrierte Akku nicht stark genug ist. Auslösungen durch den G-Sensor sind eher unzuverlässig (generell). Dazu empfehle ich den unten verlinkten Artikel. Die Bewegungserkennung beginnt verzögert. D.h. wenn ich innerhalb von 30 Sekunden schnell vorbeilaufe, dann bin ich nicht auf dem Video.

Der G-Sensor kann Aufnahmen bei Erschütterung vor dem Überschreiben Schützen. Hierzu empfehle ich aber folgenden Artikel.

Info: G-Sensor - Sinn und Zweck bei Autokameras/Dashcams

Info: Auto demoliert? Wie kann ich das Auto beim Parken überwachen?

Modi-Tabelle
Modi-Tabelle
Modi-Tabelle (1a)
Datentabelle
Datentabelle
Datentabelle

 

Menü

Menü der T4
Menü der T4
Menü der T4
Menü
Menü
Menü

Ich habe ein separates Video gedreht, in dem ich das gesamte Menü und alle Einstellungen zeige


 

Testaufnahmen

Wie immer gibt es ein Video mit diversen Testaufnahmen. Ich könnte jetzt hier die Bildqualität beschreiben, was ich jedoch für sinnlos halte, da ihr euch ja selbst euer eigenes Bild machen könnt in dem ihr die Testaufnahmen anschaut! Alle Aufnahmen in 1920x1080P mit WDR aktiv.

Was ich festgestellt habe und was man im Video sehen kann:

  1. Nachts sind Nummernschilder manchmal überbelichtet.
  2. Kompressionsartefakte manchmal sichtbar.
  3. Bei wenig Licht (unbeleuchtete Straßen) Bild dunkel. An sich aber logisch.

 

Technische Daten

Z-Edge T4
Titel Z-Edge T4 - Dahscam im Test - Autokamera mit Front- und Heckkamera
Preis 100 - 200 EUR
Hersteller
Modellname
T4
Auflösungen
1920 x 1080
Bewegungserkennung
Ja
Blickwinkel
Endlosaufnahmen
Ja
G-Kraft Auslöser
Ja
GPS Tracking
Nein
Lautsprecher
Ja
Mikrofon
Ja
Monitor
Ja
Nachtsicht (LED)
Sonstiges
Speicherkarten

Angabe des Herstellers: Die Frontkamera verfügt über einen Novatek 96663 Prozessor und einen OV4689 CMOS-Bildsensor.

Info: Wenn Front- und Heckkamera angeschlossen sind ist die Auflösung 1920x1080, 24 FPS fest und nicht veränderbar!

Fazit

Die Kamera ist mit 150€ kein Schnäppchen, allerdings gibt es eine Front und eine Heckkamera. Die Verarbeitung wirkt auf mich gut und die Kabel haben eine ausreichende Länge. Bei der Montage hatte ich keinerlei Probleme. Der Touchscreen ist mit 4 Zoll schön groß und die Bedienung ist bequem. Auch eine 32 GB Speicherkarte ist im Lieferumfang enthalten.

Ich finde das Menü übersichtlich gestaltet und es kann auf Deutsch umgestellt werden. Der Bildwinkel ist mit 155° sehr groß, was in den Testaufnahmen zu sehen ist. Was mir aber aufgefallen ist, ist, dass die Bildhelligkeitseinstellung wohl nur für die Frontkamera gilt. Die Auflösung ist mit angeschlossener Heckkamera auf 1920 x 1080P begrenzt. Der Saugnapf sitzt bei mir gut und ich habe die Scheibe vorher gereinigt. Auf einer fettigen Scheibe hält der Saugnapf nämlich logischerweise nicht so gut. Ich finde Saugnapfhalterungen besser als Klebepads.

Jetzt wisst ihr auf jeden Fall Bescheid und könnt auch selbst beurteilen ob euch die Bildqualität ausreicht oder nicht. Am besten vergleicht ihr verschiedene Testaufnahmen mit ähnlich teuren Modellen und sucht euch dann ein Modell aus. Ich persönlich fand, dass die Videoaufnahmen bei wenig Licht schwächeln und die Nummernschilder nachts manchmal zu hell sind, aber seht selbst.

Das war ein weiterer Testbericht von mir und ich hoffe er hilft dir weiter. 

 

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